von links: Dr. Waltraut Ruland, Ständige Vertreterin des Direktors der Landwirtschaftskammer NRW; Helmut Dresbach, Vorsitzender des vlf-Landesverbandes NRW; Dr. Barbara Laubrock, Geschäftsführerin des vlf-Landesverbandes NRW; Iris Fahlbusch, Moderatorin der Tagung; Albert Storm, stellvertretender Vorsitzender des vlf-Landesverbandes NRW; Brigitte Engemann, stellvertretende Vorsitzende des vlf-Landesverbandes NRW

Zusammenkommen ist ein Beginn…,

Zusammenbleiben ist ein Fortschritt…,

Zusammenarbeiten ist ein Erfolg…,

diese von Henry Ford formulierten Sätze waren Leitthema der vom vlf-Landesverband NRW mit  allen Vorsitzenden und Geschäftsführern der angeschlossenen vlf-Kreis- und Ehemaligenvereine durchgeführten Tagung am 18.02.2014. Sieben Jahre nach der Verschmelzung der vormalig selbständigen Landesverbände Nordrhein und Westfalen Lippe wurde zurück geblickt, die Arbeit überprüft und überlegt, wie die weitere passgenaue Zusammenarbeit zwischen vlf-Kreisverbänden und vlf-Landesverband zur gegenseitigen Unterstützung und zur Zielerreichung so zukunftsfähig gestaltet werden kann, dass sowohl vlf-Kreis- und Ehemaligenvereine als auch der Landesverband davon profitieren.

Frau Dr. Waltraut Ruland, Ständige Vertreterin des Kammerdirektors der Landwirtschaftskammer NRW, begrüßte die Tagungsteilnehmer. Sie brachte Ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass der vlf als Sitzungsort die Landwirtschaftskammer NRW gewählt hatte, verbinde doch den vlf und die Landwirtschaftskammer eine über Jahrzehnte geprägte intensive Zusammenarbeit im Bereich der Aus- und Weiterbildung.

Sie wünschte, auch im Namen von Kammerdirektor Martin Berges, der Tagung einen guten Verlauf.

Helmut Dresbach, Vorsitzender des vlf-Landesverbandes NRW, führte in die Tagesordnung ein, indem er in seinem Rückblick die Aktivitäten des vlf-NRW seit der Verschmelzung herausstellte. Das 2009 in der Mitgliedsversammlung verabschiedete Zukunftskonzept konnte in vielen Punkten nicht umgesetzt werden. Schließlich hat der Landesverband in einer Klausurtagung 2011 ein auf das mit der personellen und finanziellen Ausstattung Machbare abgestimmtes Leitbild für die eigene Arbeit entwickelt. Ein attraktiver Internetauftritt und die Vergabe des vlf-Förderpreises für herausragende Projektarbeiten der Fachschulstudierenden stehen im Mittelpunkt des Leitbildes.

Frau Dr. Laubrock, Geschäftsführerin des vlf-Landesverbandes NRW, begrüßte die Versammlungsteilnehmer, gab Hinweise zum Tagungsverlauf und begrüßte Frau Iris Fahlbusch, die die Moderation der Tagung übernommen hatte.

Frau Fahlbusch stellte Eingangs der Tagung fest, dass das  damals formulierte Zukunftskonzept kritisch hinterfragt, auf Umsetzung überprüft und versucht werden soll, den Herausforderungen der nächsten Jahre anzupassen.

In dem sich anschließenden  3-stündigen Gedankenaustausch wurde deutlich, wie vielfältig aber auch unterschiedlich sich die Aktivitäten der Kreisverbände in den Regionen darstellen. Betriebsbesuche, Vortragsveranstaltungen, Städte- und Fernreisen, Persönlichkeitsschulungen, Öffentlichkeitsarbeit, die Ausrichtung von Winterbällen, Sommerfesten, HöLa-Ehemaligentreffen verdeutlichen das Engagement der Kreisvorstände. Dabei entscheidet nicht immer nur der Jahresbeitrag, der bis zu maximal 20 € beträgt, über die Anzahl der angebotenen Veranstaltungen. Zum Schluss der lebhaften Diskussionen wurde in Gruppenarbeit zusammengefasst, welche Aktivitäten sich bewährt haben und unbedingt bestehen bleiben sollen und wo Verbesserungsbedarf in der Arbeit auf Kreisebene aber auch in der Zusammenarbeit von Kreis- und Landesebene besteht. Das Arbeitstreffen der Vorsitzenden und Geschäftsführer mit dem Landesvorstand erwies sich als gelungener Einstieg in einen intensiveren Erfahrungs- und Ideenaustausch aller Beteiligter mit dem Ziel, den vlf als Netzwerk im ländlichen Raum zu erhalten und für Jung und Alt attraktiv zu gestalten.

Die Bildergalerie ist Beleg eines diskussionsreichen Vormittags.

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