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In Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer NRW und der Bundesvereinigung für Berufsreiter in Warendorf führte der vlf NRW wieder mit großem Erfolg ein viertägiges Bundesseminar für Pensionspferdehalter durch.

Vom 24. - 27. Januar 2017 nahmen in der in der DEULA Warendorf 57 Pensionspferdehalter/innen an dem Bundesseminar teil, die von Schleswig-Holstein bis Bayern angereist waren.

Auch in diesem Jahr konnte nicht allen Interessierten die Teilnahme ermöglicht werden, da die Seminarplätze begrenzt waren.

Steigerung der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit des Betriebszweigs Pensionspferdehaltung

Der vlf-Bundesverband richtet 2017 in Kooperation mit der Bundesvereinigung der Berufsreiter im DRFV e.V. das nachfolgende Bundesseminar aus.

Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt. Seminarplätze werden nach Eingangsdatum der Anmeldung vergeben. Achtung Änderung: Die Anmeldung wird nur berücksichtigt, wenn eine Anzahlung von 100 € auf die Seminargebühr überwiesen wurde. Die Seminargebühr einschl. Tagungsgetränke, Mittags- und Abendverpflegung, Exkursion und Dozentenhonorare beträgt 300 €. Bei Abmeldung vom Seminar wird die angezahlte Seminargebühr nur erstattet, wenn der freigemachte Seminarplatz neu vergeben werden kann. Sollte die Mindestteilnehmerzahl von 40 nicht erreicht werden, behält sich der vlf vor, die Maßnahme nicht durchzuführen.

vlf NRW fördert Kompetenz in Kommunikation

Das Wissen über Landwirtschaft nimmt in der Gesellschaft ständig ab. Die Agrarbranche ist zunehmend mit Nachfragen „von außen“ hinsichtlich ihrer Wirtschaftsweisen konfrontiert. Ob bei Stallbaumaßnahmen oder Besichtigung durch Schulklassen – Öffentlichkeitsarbeit wird heute immer mehr zu einem Produktionsfaktor, den zukunftsfähige Unternehmen, egal in welcher Größe, in den Blick nehmen sollten. Verbraucher werden immer kritischer hinsichtlich der Herkunft und der Inhaltsstoffe von Lebensmitteln. Dabei ist jeder Landwirt ein Fachmann in der Erzeugung seiner Produkte. Wichtig ist es, den Fragen der Verbraucher sachlich und vertrauensvoll zu begegnen. Mehr Kommunikation mit Nachbarschaft, Gesellschaft, Politik und Medien schafft Sympathien.

Die Jury zur Vergabe der Förderpreise hat im Fachschuljahr 2015/2016 folgende Projektarbeiten ausgezeichnet:

Den ersten Preis erhielt ein Projektteam der Fachschule Köln-Auweiler. Jona Köppen, Katja Linek, Maximilian Müngersdorff, Jan Neumann, Andreas Poschen haben unter dem Titel „Qualifizierte Absolventen“ konzeptionelle Ideen entwickelt, wie der Unterricht in der Fachschule noch stärker auf die Übernahme einer Führungsaufgabe im Handel, in der Industrie oder im Dienstleistungsbereich vorbereiten kann.  Vor dem Hintergrund, dass inzwischen fast jeder zweite Auszubildende im Ausbildungsberuf Landwirt/Landwirtin und über 30 % der Studierenden an der Fachschule Köln-Auweiler nicht von einem landwirtschaftlichen Betrieb kommen,  hat das Thema große Relevanz.  Das Projektteam befragte Arbeitgeber, die Agrarbetriebswirte eingestellt haben, sowie Absolventen der Fachschule, die als Arbeitnehmer tätig sind. Daraus wurden sehr praktikable Vorschläge für ein zusätzliches Unterrichtsangebot und Praktika während der Selbstlernphase entwickelt, die teilweise bereits im laufenden Schuljahr umgesetzt werden. Weitere Schritte folgen im kommenden Schuljahr und sollen verstetigt werden. Damit werden auch nachfolgende Schülergenerationen von dem Engagement der fünf Studierenden profitieren.

 

v. l. n. r.: Andreas Poschen, Katja Linek, Maximilian Müngersdorff , Helmut Dresbach, Vorsitzender vlf-NRW, Barbara Verenkotte, Betreuungslehrerin, Dr. Barbara Laubrock, Geschäftsführerin vlf-NRW ; es fehlen Jona Köppen und Jan Neumann (Foto: Lothar Dörsch)
v. l. n. r.: Andreas Poschen, Katja Linek, Maximilian Müngersdorff , Helmut Dresbach, Vorsitzender vlf-NRW, Barbara Verenkotte, Betreuungslehrerin, Dr. Barbara Laubrock, Geschäftsführerin vlf-NRW ; es fehlen Jona Köppen und Jan Neumann (Foto: Lothar Dörsch)

 

 

Die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Rahmenbedingungen  für die Landwirtschaft unterliegen einem permanenten Wandel. Zur Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen wird von landwirtschaftlichen Unternehmern ein hohes Maß an Fachkompetenz, aber auch an Sozialkompetenz  verlangt sowie die Fähigkeit der  komplexen Problemlösung.